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Krankheitsbegriff

Der Krankheitsbegriff aus homöopathischer Sicht:
Hahnemann war zu einem ganzheitlichen Schluss gekommen, dass die Beschwerden nicht die eigentliche Krankheit ist, sondern er nannte die Krankheit eine Verstimmung der Lebenskraft, der "Dynamis einer energetischen Kraft" die jedem Menschen innewohnt. Krankheit aus homöopathischer Sicht ist: "Die Lehre von der Lebenskraft", denn nur eine Störung dieser Energie kann eine Krankheit erzeugen.

"In gesundem Zustand des Menschen waltet die geistartige, als Dynamis den materiellen Körper (Organism) belebende Lebenskraft (Autokratie) unumschränkt und hält alle seine Theile in bewunderungswürdigem harmonischen Lebensgange in Gefühlen und Thätigkeiten, so dass unser inwohnende, vernünftige Geist sich dieses lebendigen, gesunden Werkzeugs frei zu dem höheren Zwecke unseres Daseins bedienen kann". (§ 9 Organon).

"Wenn der Mensch erkrankt, so ist ursprünglich nur diese geistartige, in seinem Organism überall anwesende, selbsttätige Lebenskraft...durch den, dem Leben feindlichen,dynamischen Einfluss eines krankmachenden Agens verstimmt". (§11 Organon).

"Einzig die krankhaft gestimmte Lebenskraft bringt Krankheiten hervor". (§ 12 Organon).

"Das Leiden der krankhaft verstimmten, geistartigen, unsern Körper belebende Dynamis (Lebenskraft) im unsichbaren Innern und äußerlich wahrnehmbaren Symptome, bilden nämlich ein Ganzes, sind Eins und Dasselbe ". (§ 15 Organon).

Gesundheitsbegriff

Gesundheit ist als ein innerer Gleichgewichtszustand zu denken. Wird dieser Gleichgewichtszustand gestört, dann gerät die innere Balance ins Ungleichgewicht, in einen Zustand der Disharmonie, die der Körper nach außen durch individuelle Symptome anzeigt.
Deshalb ist es irreführend zu behaupten, nur der Körper oder das einzelne Organ wäre krank. Denn Krankheit ist ein Prozess, der immer den ganzen Menschen in seiner Gesamtheit betrifft.

 

 

 

 

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